GORDON GEISLER | Zukunfts-DNA

Allgemeine Bedingungen f√ľr Beratungs- und Coachingleistungen

(Stand: Oktober 2014)

  1. Geltungsbereich
    Unsere Vertr√§ge werden ausschlie√ülich unter Zugrundelegung dieser Beratungsbedingungen abgeschlossen. Dies gilt auch f√ľr k√ľnftige Gesch√§fte. Abweichenden Bedingungen des Verk√§ufers wird hiermit widersprochen; diese werden auch nicht durch die Annahme der Ware ohne nochmaligen ausdr√ľcklichen Widerspruch anerkannt.
  1. Vertragsgegenstand
    • GORDON GEISLER | Zukunft-DNA (im folgenden auch ‚ÄěBerater‚Äú) f√ľhrt alle Beratungsleistungen mit gr√∂√üter Sorgfalt unter Beachtung der Berufsgrunds√§tze und stets auf die individuelle Situation und die Bed√ľrfnisse des Auftraggebers bezogen durch. Der Berater ist verpflichtet, in den Erhebungen und Analysen die Situation des Unternehmens im Hinblick auf die Fragestellung richtig und vollst√§ndig wiederzugeben. Von Dritten oder vom Auftraggeber gelieferte Daten werden nur auf Plausibilit√§t √ľberpr√ľft. Die aus den Untersuchungen abzuleitenden Schlussfolgerungen und Empfehlungen erfolgen nach bestem Wissen und nach anerkannten Regeln von Wissenschaft und Praxis. Die Darstellung der Empfehlungen erfolgt in verst√§ndlicher und nachvollziehbarer Weise.
    • Gegenstand des Auftrags ist die vereinbarte, im Vertrag bezeichnete Beratungst√§tigkeit, nicht die Erzielung eines bestimmten wirtschaftlichen Erfolges oder die Erstellung von Gutachten oder anderen Werken. Eine rechtliche oder steuerrechtliche Beratung ist nicht geschuldet. Die Leistungen des Beraters sind erbracht, wenn die erforderlichen Analysen, die sich daraus ergebenden Schlussfolgerungen und Empfehlungen erarbeitet und gegen√ľber dem Auftraggeber erl√§utert sind.
    • Soll der Berater zus√§tzlich einen ausf√ľhrlichen, schriftlichen Bericht, insbesondere an Dritte erstellen, muss dies gesondert vereinbart werden. Der Bericht muss Anlass und Gang der Beratung, die stattgehabten √úberlegungen, Erhebungen einschlie√ülich methodischer Erl√§uterungen sowie f√ľr den Auftraggeber relevanten Schlussfolgerungen detailliert wiedergeben.
    • Soweit nicht anders vereinbart, kann der Berater sich zur Auftragsausf√ľhrung sachverst√§ndiger Unterauftragnehmer bedienen, wobei er dem Auftraggeber stets unmittelbar verpflichtet bleibt. Der Berater hat geh√∂rig ausgebildete und mit den n√∂tigen Fachkenntnissen versehene Mitarbeiter/innen einzusetzen und diese bei der Auftragsausf√ľhrung fortlaufend zu betreuen und zu kontrollieren. Im √úbrigen entscheidet er nach eigenem Ermessen, welche Mitarbeiter/innen er einsetzt oder austauscht.
  1. Leistungsänderungen
    • GORDON GEISLER | Zukunft-DNA ist verpflichtet, √Ąnderungsverlangen des Auftraggebers Rechnung zu tragen, sofern ihm dies im Rahmen der¬† betrieblichen Kapazit√§ten, insbesondere hinsichtlich des Aufwandes und der Zeitplanung zumutbar ist. Soweit sich die Pr√ľfung der √Ąnderungsm√∂glichkeiten oder die Realisierung der gew√ľnschten √Ąnderungen auf die Vertragsbedingungen auswirken, insbesondere auf den Aufwand des Beraters oder den Zeitplan, vereinbaren die Parteien eine angemessene Anpassung der Vertragsbedingungen, insbesondere Erh√∂hung der Verg√ľtung und Aufschiebung der Termine. Soweit nichts anderes vereinbart ist, f√ľhrt der Berater in diesem Fall bis zur Vertragsanpassung die Arbeiten ohne Ber√ľcksichtigung der √Ąnderungsw√ľnsche durch.
    • Ist eine umfangreiche Pr√ľfung des Mehraufwandes notwendig, kann der Berater eine gesonderte Beauftragung hierzu verlangen.
    • Bei Kontingentbeauftragungen mit fixen Zahlungen in mehreren Tranchen k√∂nnen die zeitlichen Abrufe nach Bedarf des Kunden schwanken. Der zahlbare Betrag teilt sich, soweit nichts abweichendes vereinbart wurde, in gleiche Tranchen auf.
    • Eine nachtr√§gliche Reduzierung von einmal beauftragten Beratungskontingenten durch den Auftraggeber ist unzul√§ssig. Sofern der Kunde ein Zeitkontingent beauftragt, ist dieser berechtigt, den zeitlichen Aufteilung und den Abruf dieses Kontingents aus betrieblichen oder organisatorischen Gr√ľnden zu verschieben. Dies hat f√ľr den Auftraggeber keine zahlungsaufschiebende Wirkung.
    • Sollten Sonderkonditionen f√ľr Zeitkontingente gew√§hrt werden, gelten diese nur beim vollst√§ndigen Abruf und bei p√ľnktlicher Zahlung. Bei Zahlungsverzug hat GORDON GEISLER | Zukunft-DNA das Recht, die Standardkonditionen zu berechnen. Dies gilt auch f√ľr bereits geleistete Zeiteinheiten in dem betroffenen Kontingent.
    • √Ąnderungen und Erg√§nzungen des Auftrags bed√ľrfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Protokolle √ľber diesbez√ľgliche Besprechungen oder den Projektsachstand werden dem gerecht, sofern sie von den Bevollm√§chtigten beider Seiten unterzeichnet sind.
  1. Schweigepflicht, Datenschutz
    GORDON GEISLER | Zukunft-DNA ist zeitlich unbegrenzt verpflichtet, √ľber alle als vertraulich bezeichneten Informationen oder Gesch√§fts- und Betriebsgeheimnisse des Auftraggebers, die ihm im Zusammenhang mit dem Auftrag bekannt werden, Stillschweigen zu bewahren. Die Weitergabe an nicht mit der Durchf√ľhrung des Auftrags besch√§ftigte Dritte darf nur mit schriftlicher Einwilligung des Auftraggebers erfolgen. Der Berater √ľbernimmt es, alle von ihm zur Durchf√ľhrung des Auftrags eingesetzten Personen schriftlich auf die Einhaltung dieser Vorschrift zu verpflichten. Der Berater ist befugt, im Rahmen der Zweckbestimmung des Auftrags die ihm anvertrauten personenbezogenen Daten unter Beachtung der Datenschutzbestimmungen zu verarbeiten oder durch Dritte verarbeiten zu lassen.
  1. Schutz des geistigen Eigentums des Beraters
    • Der Auftraggeber steht daf√ľr ein, dass die im Rahmen des Auftrags vom Berater gefertigten Berichte, Organisationspl√§ne, Entw√ľrfe, Zeichnungen, Aufstellungen und Berechnungen nur f√ľr die vertraglich vereinbarten Zwecke verwandt und nicht ohne ausdr√ľckliche Zustimmung im Einzelfall publiziert werden. Die Nutzung der erbrachten Beratungsleistungen f√ľr mit dem Auftraggeber verbundene Unternehmen bedarf einer ausdr√ľcklichen schriftlichen Vereinbarung.
    • Soweit Arbeitsergebnisse urheberrechtsf√§hig sind, bleibt der Berater Urheber. Der Auftraggeber erh√§lt in diesen F√§llen das nur durch Absatz 1 eingeschr√§nkte, im √úbrigen zeitlich und √∂rtlich unbeschr√§nkte, unwiderrufliche, ausschlie√üliche und nicht √ľbertragbare Nutzungsrecht an den Arbeitsergebnissen.
  1. Haftung
    • GORDON GEISLER | Zukunft-DNA haftet dem Auftraggeber, gleichg√ľltig aus welchem Rechtsgrund, f√ľr die von ihm bzw. seinen Mitarbeiter/innen vors√§tzlich oder grob fahrl√§ssig verursachten Sch√§den. Eine Haftung f√ľr leichte Fahrl√§ssigkeit besteht nur bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. In diesem Fall wird die Haftung f√ľr vertragsuntypische Sch√§den ausgeschlossen.
    • Vertragliche Schadensersatzanspr√ľche des Auftraggebers gegen den Berater verj√§hren in zw√∂lf Monaten nach Auftragsabschluss.
  1. Leistungshindernisse
    Ereignisse h√∂herer Gewalt und andere Ereignisse, die die Leistung wesentlich erschweren oder zeitweilig unm√∂glich machen, berechtigen die jeweilige Partei, die Erf√ľllung ihrer Leistung um die Dauer der Behinderung und eine angemessene Anlaufzeit hinauszuschieben. Der h√∂heren Gewalt stehen Arbeitskampf und √§hnliche Umst√§nde gleich, soweit sie unvorhersehbar, schwerwiegend und unverschuldet sind. Die Parteien teilen sich gegenseitig unverz√ľglich den Eintritt solcher Umst√§nde mit.
  1. Kosten bei Terminabsage
    • Sagt der Kunde einen vereinbarten Beratungs- oder Coachingtermin ab, so ist GORDON GEISLER | Zukunft-DNA unbeschadet der M√∂glichkeit einen h√∂heren Schaden geltend zu machen, befugt, vom Kunden eine Zahlung in H√∂he von 50% des vereinbarten Honorars, mindestens jedoch 50,00 Euro bei Besprechungen bis 2 Stunden und 150,00 Euro bei Besprechungen √ľber 2 Stunden.
    • Dem Auftragnehmer bleibt der Nachweis eines geringeren Schadens vorbehalten.
  1. Zur√ľckbehaltungsrecht, Aufbewahrung von Unterlagen
    • Bis zur vollst√§ndigen Begleichung der Forderungen hat GORDON GEISLER | Zukunft-DNA an den ihr √ľberlassenen Unterlagen ein Zur√ľckbehaltungsrecht, dessen Aus√ľbung aber treuewidrig ist, wenn die Zur√ľckbehaltung dem Auftraggeber einen unverh√§ltnism√§√üig hohen, bei Abw√§gung beider Interessen nicht zu rechtfertigenden Schaden zuf√ľgen w√ľrde.
    • Nach Ausgleich seiner Anspr√ľche aus dem Vertrag hat der Berater alle Unterlagen herauszugeben, die der Auftraggeber oder ein Dritter ihm aus dem Anlass der Auftragsdurchf√ľhrung √ľbergeben hat. Dies gilt nicht f√ľr den Schriftwechsel zwischen den Parteien und f√ľr einfache Abschriften der im Rahmen des Auftrags gefertigten Berichte, Organisationspl√§ne, Zeichnungen, Aufstellungen, Berechnungen etc., sofern der Auftraggeber die Originale erhalten hat.
    • Die Pflicht des Beraters zur Aufbewahrung der jeweiligen Unterlagen erlischt sechs Monate nach der Zustellung der schriftlichen Aufforderung zur Abholung, im √úbrigen drei Jahre, bei gem√§√ü Absatz 1 zur√ľckbehaltenen Unterlagen f√ľnf Jahre nach Beendigung des Vertragsverh√§ltnisses.
  1. Beilegung von Streitigkeiten, Gerichtsstand
    • Die Parteien verpflichten sich, Streitigkeiten untereinander zun√§chst einvernehmlich im Wege der Schlichtung beizulegen. Mit der Durchf√ľhrung des Schlichtungsverfahrens wir ein neutraler Mediator betraut. Der Mediator wird vom Pr√§sidenten der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe benannt. Das Schlichtungsverfahren ist innerhalb eines Monats nach Anrufung des Schlichters durchzuf√ľhren. Stellt der Schlichter das Scheitern des Einigungsversuchs fest, ist der Rechtsweg zu den ordentlichen Gerichten er√∂ffnet.
    • Ein Schlichtungsversuch gilt als gescheitert, wenn die Durchf√ľhrung der Schlichtung wegen unentschuldigten Fehlens einer Vertragspartei bei dem Schlichtungstermin nicht m√∂glich war oder ein Vergleichsvorschlag von einer der beiden Vertragsparteien nicht angenommen wurde.
    • Gerichtsstand f√ľr alle Streitigkeiten ist f√ľr beide Vertragsparteien Karlsruhe-Durlach.
    • Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

 

  1. Salvatorische Klausel:
    • Sollte eine Bestimmung dieses Vertrags nichtig, unwirksam oder undurchf√ľhrbar sein, so ber√ľhrt das nicht die Wirksamkeit der √ľbrigen Bestimmungen. Anstelle der nichtigen, unwirksamen oder undurchf√ľhrbaren Bestimmung tritt eine Regelung, die dem tats√§chlich und wirtschaftlich von den Parteien Gewollten am n√§chsten kommt. Enth√§lt der Vertrag eine L√ľcke, so gilt die Regelung, welche die Parteien vereinbart h√§tten, h√§tten sie den fehlenden Punkt bedacht. Beruht die Unwirksamkeit oder Undurchf√ľhrbarkeit einer Bestimmung auf einem darin festgelegten Ma√ü der Leistung oder Zeit (Frist oder Termin), gilt das der Bestimmung am n√§chsten kommende zul√§ssige Ma√ü als vereinbart.
    • √Ąnderungen und Erg√§nzungen dieses Vertrages bed√ľrfen der Schriftform.